Schlagfertig reagieren – die vermeintliche Schwäche zur Stärke machen

Oft werden wir in unserem Arbeitsleben mit pauschalen Aussagen zu unserem Beruf, Alter, Geschlecht, der Herkunft oder auch unserer Position konfrontiert. Auch Klischees werden gerne bemüht, um unsere Aussagen zu entkräften. Reagieren Sie nicht beleidigt (das wirkt kindisch), rechtfertigen Sie sich auch nicht (dann sind Sie in der schwachen Verteidigerposition) sondern wandeln Sie die Ihnen unterstellte „Schwäche“ schlagfertig und souverän mit der „Gerade weil-Technik“ zu einer Stärke um. Überlegen Sie sich dazu genau, welche besondere Qualität sie im angesprochenen Thema (Alter, Berufserfahrung, Art des Berufes, Geschlecht etc.) auszeichnet und warum Sie gerade mit dieser punkten können.

Zwei Beispiele:

„Als Jurist sind Sie sehr detailversessen, das ist bei diesem Thema überflüssig.“

Kontern Sie diese Killerphrase mit einer passenden, schlagfertigen Antwort:

Gerade weil ich Jurist bin, habe ich einen geschulten Blick für die logische Struktur dieses Projektplans und ich denke das ist hier hilfreich, denn……“

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Unangenehmes mitteilen – Packen Sie den Stier bei den Hörnern

Überbringer schlechter Nachrichten sind unbeliebt – denken viele. Zudem sind Menschen harmoniebedürftig – auch wenn wir manchmal den Eindruck haben, dass das nicht für jeden gilt. Müssen wir jemandem etwas Unangenehmes mitteilen, scheuen wir die vermeintlich negative und vielleicht sogar emotionale Reaktion unseres Gesprächspartners und schieben das anzusprechende Thema auf die lange Bank (Konsequenz –> eigenes Magengeschwür) oder aber wir „wappnen“ und schützen uns innerlich vor der Reaktion des anderen, indem wir besonders forsch auftreten (Konsequenz –> der andere fühlt sich angegriffen und reagiert mit Widerstand).

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Unfaire Angriffe souverän kontern – Nutzen Sie verbales AIKIDO

Wer kennt das nicht? Änderungen, Umstrukturierungen, Change steht an, neue Konzepte werden entwickelt und diskutiert. Die Wellen schlagen hoch, viele wollen sich mit ihren Ideen durchsetzen und hauen schon mal verbal heftig zu. Wie gehen wir mit solchen Angriffen am besten um, wie bleiben wir in unserer Wirkung souverän und kompetent und behalten so die Sympathien auf unserer Seite?

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Konflikte müssen auf den Tisch – Jetzt und nicht morgen!

Sollten Konflikte am Arbeitsplatz eskalieren, bleiben nur Verlierer übrig. Mitarbeiter werden wegen des erheblichen Drucks krank oder kündigen, Unternehmen werden dadurch finanziell belastet oder verlieren Mitarbeiter. Um nun der Eskalation von Konflikten vorzubeugen bzw. Konflikte rechtzeitig „zu bearbeiten“, lohnt sich ein Blick auf die Erkenntnisse der Konfliktforschung.

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Problemlösen in produktiver Atmosphäre – Hören Sie aktiv zu!

Frau Tulpe war sauer und enttäuscht. Jahrelang hatte sie sich um ihre Auszubildenden vorbildlich gekümmert, sie am Wochenende zum Bummel über den Weihnachtsmarkt eingeladen, zum Treffen in den Biergarten, zur Bootsfahrt. Nun sollte damit Schluss sein. Die neuen Chefs, Abteilungsleiter Herr Pilz und Bereichsleiter Herr Gräser, fanden die Betreuung der Auszubildenden „zu intensiv“, Frau Tulpe solle sich auf die Arbeitszeit konzentrieren und die Auszubildenden nicht in der Freizeit einladen. Diese könnten in einen Konflikt geraten, wenn sie nicht zu den Freizeittreffen kommen wollten, aber gleichzeitig ihre Leiterin nicht enttäuschen wollten.

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Vielredner wohlwollend unterbrechen – freundlich das Wort ergreifen

Kennen Sie das? In einer Projektbesprechung oder auch gerne am Telefon redet jemand und redet und redet und findet einfach nicht den Punkt. Wie unterbrechen wir einen solchen Vielredner, ohne dass er verärgert ist und wir womöglich seinen Widerstand (=Konflikt) heraufzubeschwören?

Nutzen Sie die Unterbrechungstechnik

  1. NAME – Sprechen Sie die den Vielredner mit seinem Namen an und sichern Sie sich so dessen Aufmerksamkeit
  2. „weil“ – Nutzen Sie dieses Wort als kognitiven Einstieg
  3. Bezug zum Gesagten – Greifen Sie ein soeben angesprochenes Thema des Vielredners auf . So zeigen Sie, dass Sie zugehört haben und wertschätzen den Redner.
  4. Führen Sie das Gespräch selbst weiter und lenken Sie auf das Thema, das Ihnen wichtig ist.

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Konflikte sind lästig aber allgegenwärtig – Ein Blick hinter die menschlichen Kulissen könnte helfen

Spannungen, Gegensätze und Konflikte gehören zu unserem täglichen Leben. Sie entstehen, da jeder Mensch seine eigenen Erwartungen, Bedürfnisse und Wertvorstellungen hat, die er realisieren möchte. In Unternehmen kommt es durch die beiden, scheinbar schwer zu vereinbarenden Zielsetzungen – einen hohen Gewinn zu erwirtschaften und zwischenmenschliche Beziehungen zu pflegen – zu einer Vielzahl von sozialen Konflikten.

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Konstruktive Kritik ist nötig – aber wie geht das?

Immer wieder wird in Seminaren die Frage gestellt, wie man seine Kollegen oder Mitarbeiter so kritisieren kann, dass Sie Kritik annehmen und nicht gleich in Rechtfertigung oder gar (innere) Opposition verfallen.

Eine einfache aber sehr effektive Regel ist hier die WWW-Regel.

W – Wahrnehmung: Beschreiben Sie im ersten Schritt, was sie genau beobachtet haben bzw. worum es im Einzelnen geht.
W – Wirkung: Erklären Sie, was das Verhalten Ihres Kollegen / Mitarbeiters für Sie bedeutet, welche Auswirkungen es auf Sie hat. Hier können auch Gefühle genannt werden.
W – Wunsch: Formulieren Sie einen Wunsch an Ihren Kollegen / Mitarbeiter in Form einer Ich-Botschaft.

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Geben Sie Feedback! – So geht’s

Mitarbeiter und Führungskräfte sind sich einig: Gute Führung braucht gute Feedbackkultur. Laut einer aktuellen Studie des Instituts für Konfliktmanagement und Führungskommunikation beurteilten 70 Prozent der Manager ihre Fähigkeiten zu angemessenem und konstruktivem Feedback als sehr gut oder gut. Die Mitarbeiter waren allerdings nicht so überzeugt und bescheinigten ihren Führungskräften gute bis sehr gute Qualitäten nur zu 45 Prozent. Hier gibt es also Handlungsbedarf.

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Hände – nützliche und gefährliche Requisite

Nach den Erkenntnissen der Kommunikationsforschung wirken wir als Redner nicht nur durch das, was wir sagen sondern vor allem auch durch unsere Stimme und Körpersprache. Richten wir einmal den Fokus auf unserer Hände, denn Gestik macht eine Rede lebendig und wirkt sympathisch solange sie ruhig bleibt und nicht hektisch wirkt.

Nutzen Sie Ihre Hände also beim Reden, aber beachten Sie die Regel:
H-H-H = Hände zwischen Hals und Hüfte
In diesem Bereich sind Sie gut aufgehoben und können wenig Unheil anrichten.

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